Es ist Apfelzeit! Und gleichzeitig bringt der Herbst auch viele süße Versuchungen. Wenn man es sich drinnen gemütlich macht, darf auch mal genascht werden. Vom Teig dieses Kuchens sowieso, denn das Rezept gibt eine deutliche Vorlage! Es stammt von Ilka, die mit ihrer Konditorei genascht! in der Mozartstraße in Barmbek Kuchen und Torten nach Auftrag backt und Workshops sowie Veranstaltungen für große und kleine Schleckermäuler ausrichtet.
Also, liebe Hamburger, auf ins Alte Land, Äpfel pflücken und diesen Kuchen backen (wir haben mit den Sorten Gravensteiner und Alkmene vom Biohof Tambke gebacken). Und auch gern mal bei den Gewürzen kreativ werden.

Apfel-Mandel-Tarte:

Ein Rezept für 4 Personen von Ilka von der Ahé, Backfee in ihrer Konditoreigenascht!

Zutaten

    Für eine Tarteform mit 24 cm Durchmesser

    Für den Roggenmürbeteig:

  • 200 g Butter
  • 80 g brauner Zucker
  • ½ TL mittelgrobes Salz
  • 1 Ei
  • 210 g Weizenmehl
  • 50 g Roggenmehl
  • Für die Mandelmasse:

  • 150 g Butter (zimmerwarm)
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier (Größe M, zimmerwarm)
  • 150 g gemahlene Mandeln (zuvor leicht anrösten)
  • Für die Roggenstreusel:

  • 70 g Weizenmehl
  • 30 g Roggenmehl
  • 30 g brauner Zucker
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1/2 TL mittelgrobes Salz
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 75 g Butter
  • 50 g Pekannüsse (vorher rösten und hacken)
  • Für die Apfelmasse::

  • 50 g Zucker
  • Wasser, um den Zucker im Topf zu bedecken
  • 1 kg Äpfel (geschält und gewürfelt)
  • 1 Schuss Apfelsaft oder Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL zerstoßener Kardamom
  • 40 g Butter

Anweisungen

  1. Für den Mürbeteig: Butter, Zucker und Salz verrühren, das Ei hinzugeben und den Teig glatt rühren. Das Mehl dazugeben und den Teig gut durchkneten – allerdings nicht zu lange, sonst wird der Teig brandig. Anschließend den Teig zu einer Kugel formen, einwickeln und kalt stellen.
  2. Den Teig – nach mindestens einer Stunde im Kühlschrankden – kurz glatt kneten, er darf nicht zu warm werden. Mit etwas Mehl bestäuben und ausrollen.
  3. Der Teig sollte ca. 3-4 mm stark sein, dann kann er in der Tarteform ausgelegt werden (eine unbeschichtete Form zuvor fetten). Mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen, damit der Teig sich nicht wölbt. Dann den Boden bei ca. 180° im Ofen (Ober-/Unterhitze) für 18 Minuten vorbacken (er soll noch nicht goldbraun werden). Darauf achten, dass der Teig sich nicht wölbt und gut ausbackt – also zwischendurch checken und Teig flach drücken.
  4. Für die Mandelmasse: Butter, Zucker und Salz cremig rühren. Die Eier unterrühren. Anschließend die gemahlenen Mandeln unterheben. Die Masse abdecken und kalt stellen.
  5. Für die Streusel: Alle Zutaten mit den Händen zu groben Streuseln verkneten.
  6. Für die Apfelmasse: Den Zucker im Wasser bernsteinfarben karamellisieren. Die Äpfel zum Karamell dazugeben und verrühren. Etwas Apfelsaft oder Wasser hinzugeben, um ein Ansetzen der Apfelmasse zu verhindern. Salz und gemörserten Kardamom unterrühren. Alles köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz (nicht zu weich, da die Backzeit den Apfel ebenfalls weich backt) erreicht ist. Zum Schluss noch die Butter unter die Masse rühren.
  7. Nun den vorgebackenen Tortenboden mit der Mandelmasse füllen und glatt streichen.
  8. Die vorgegarten Äpfel darauf verteilen und mit Streuseln bedecken.
  9. Dann ab in den Ofen für ca. 50 Minuten, ebenfalls bei 180 °C und Ober-/Unterhitze.



    Praktisches für die Küche.


    Es gibt eine Vielzahl an Küchenhelfern. Viele sind nützlich, ohne Frage. Aber wie oft braucht man sie wirklich? Ilka von genascht! hat uns ihre Essentials verraten, die wirklich oft in ihrer Konditorei zum Einsatz kommen:

    Sägemesser

    Reibe

    Rollholz

    Teigschaber

    Schneebesen

    Zitronenpresse

    Eine große und kleine Streichpalette

    Mehr Infos findest du in unserer Rubrik Tableware & Küchenhelfer.

    Schönes für den Tisch

    Susanne Steckel ist Produktdesignerin und liebt es sich ihre Hände schmutzig zu machen. Damit meint sie natürlich das selbstbestimmte handwerkliche Arbeiten mit Porzellan. Ihr Atelier HoheSee ist ihr eine absolute Herzensangelegenheit. In Kreuzberg teilt sie es sich mit vier weiteren Designern und hat einen Ort für konspirative Kreativität geschaffen. Wenn sie nicht gerade filigranes Geschirr handwerklich herstellt arbeitet sie als Dekorateurin für Filmproduktionen – natürlich ebenso stil- und geschmackvoll. Hier seht ihr ihre feinen Arbeiten in Form von Becher, Untersetzer und Serviette.

    Heike Mendes kreiert Geschirr mit Seele. Ihr Markenzeichen ist es, gute Laune zu verewigen. Ihr Geschirr zaubert einem immer ein Lächeln ins Gesicht – nicht zuletzt wegen des Pünktchendesigns, welches auch gerne mal zu einem Smiley formiert. Zusammen mit den Knusprigen Streuseln von Ilkas Apfelkuchen ergibt sich eine Punktlandung für glückliche Herbstmomente, wie wir finden! Neben den „happy dot“ Tellern hat Heike auch der Schale und dem rosafarbenen Teller ihren individuellen Charakter gegeben.

    Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit genascht!, dem Biohof Tambke, Atelier HoheSee und Heike Mende entstanden.