Brot-Aufbewahrungstipps von bread. Bäcker Christian Aeby.

Wie ich mein Brot aufbewahre:
Im Unterschied zu den meisten Broten hat meines einen sehr hohen Feuchtigkeitsgehalt. Daher hält es sich sowieso länger frisch. Nur die Flûte, unser feinstes Format, trocknet etwas schneller aus.
Zum Aufbewahren über längere Zeit stecke ich mein Brot noch am selben Tag, ganz oder in Scheiben geschnitten, in einen Ziplock-Beutel und friere es tief. Am Tag des Verzehrs nehme ich es ein paar Stunden vorher heraus und lasse es im Beutel auftauen. Dann heize ich den Ofen auf 220 Grad vor und backe es 7 Minuten lang auf. In der Zeit bräunt noch nichts an – ich kann also auch stark gebräunte Brote so aufbacken, ohne dass sie verbrennen.
Oder ich entnehme dem Tiefkühler eine einzelne Scheibe, lasse sie 20 Minuten auftauen und stecke sie in den Toaster.
Wunderbar!

Aus reiner Faulheit habe ich dann entdeckt, dass das nicht aufgebackene Brot im Plastikbeutel bis zu 10 Tagen tatsächlich nicht schimmelt. Und natürlich kaum an Feuchtigkeit einbüsst. Das liegt an dem lange gereiften Sauerteig. Genau so aufgebacken, bei 220 Grad und 7 Minuten, schmeckt das Brot dann während vieler Tage fast wie direkt aus dem Ofen.


Daher meine Tipps zur Aufbewahrung:
• Für ein bis drei Tage: Fest einwickeln in ein dicht gewobenes Leinentuch. Man kann es dann einfach auswickeln und essen – es bleibt so knusprig und verliert nicht so schnell an Feuchtigkeit.
• Alternativ: In einen Ziplock-Beutel stecken, aber dann Aufbacken bei 220 Grad und für 7 Minuten.
• Oder ab in den Tiefkühler.