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Witwenball – vom Wein zur Wertschätzung

Bewusster Genuss von der Wurzel auf den Teller. Und ins Glas.

2013 haben das Ehepaar Julia und Axel Bode den Witwenball eröffnet. Das verflixte 7. Jahr war nicht nur durch Corona eine besondere Herausforderung. Nach dem ersten Lockdown, als die Gastronomie wieder öffnen durfte, erlitt das Restaurant einen Wasserschaden, als stünde das Wasser nicht eh schon bis zum Hals. Die Wiedereröffnung musste verschoben werden. Als das Restaurant wieder startklar war, stand auch schon der nächste Lockdown an …

Aber auch dieser Rückschlag konnte ihnen nichts anhaben, sie haben kreativ gegen die Krise angekocht, mit Veggie Lunch Boxen für das Homeoffice, Gastro-Kooperationen und Nachbarschafts-Aktionen. Jetzt freuen sie sich zusammen mit ihrem neuen Chefkoch auf die Zukunft. Gleich an seinem ersten Arbeitstag haben wir die drei besucht und uns ein Bild von der kulinarischen Zukunft des Witwenballs gemacht.

Ursprünglich lag Axel Bodes Fokus mit dem Witwenball auf einer Weinbar. Schnell schrieben sie sich nachhaltig produzierte Weine auf die Karte. Dazu gab es Kleinigkeiten aus der Küche. Aber eben so schnell wurde deutlich, so beschreibt Axel es, dass auch die Küche durch die Decke ging und dass aus der Essensbegleitung zum Wein ein Wine and Dine wurde.

Natürlich stehen für die Bodes auch für die Produkte in der Küche ökologische Ansprüche im Vordergrund. Die meisten Weine auf ihrer Karte haben sind biodynamisch hergestellt, also so naturnah wie möglich, mit nahezu keiner Beeinflussung durch den Menschen. Seine Winzer kennt Axel persönlich. Und so soll es auch bei den Erzeugern der Lebensmittel sein. Persönlicher Kontakt, das Wissen um die Herstellung und ein regionaler Schwerpunkt mit Frische und Qualität sind den Bodes wichtig.

Bei unserem Besuch klirren nur die Einweckgläser, das ganze Team ist aber hochmotiviert und freut sich, wenn das Restaurant seinem Namen wieder zur Hälfte gerecht wird und bald auf den Tischen getanzt werden kann und die Korken knallen. Julia liebt Bubbles und Axel hat sich in der Auszeit den sehr guten Weinjahrgang 2019, der im Lockdown zu wenig Beachtung und noch zu wenig in die Gläser fand, ganz genau angeschaut und um eine neue Weinkarte gekümmert. Man kann sich auf maximalen Genuss freuen. Auch mit Magnums.

Julia Bode

16 Jahre lang hat Julia in renommierten Werbeagenturen wie Springer & Jacoby und Jung von Matt in der Kundenberatung und im Bereich Human Resources gearbeitet. Nach einem Ausflug in die Stiftungsarbeit der Michael Stich Stiftung ist sie vor sieben Jahren ihrer Genuss-Leidenschaft für gutes Essen & Getränke gefolgt und hat zusammen mit ihrem Mann Axel den Witwenball eröffnet. Hier übernimmt sie mit ihrem Marketing- und Personaler-Know-how das gesamte Backoffice und auch das „Frontoffice“ als Ansprechpartnerin für alle Mitarbeiter, die Gäste und Kunden bei Veranstaltungsanfragen.

Axel Bode

Axel hat vor über 15 Jahren die KNUTH Café & Bar in Ottensen gegründet und erfolgreich mit einem Partner geführt. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner IHK Ausbildung zum Sommelier war es ihm eine Herzensangelegenheit, seine Wein-Expertise auch beruflich in den Vordergrund zu stellen und so gründete er 2013 das Weinrestaurant Witwenball. Als gelernter Fotograf bringt Axel bei all seinen Aktivitäten ein sicheres Auge und Gespür für Design und Trends mit.

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Witwenball entstanden.

KategorieAllgemein